Ein Hoch auf die nachhaltige persönliche Entwicklung!

Es gibt nur EIN Leben und dafür definitiv keine Generalprobe. Unsere Zeit läuft. Und während dieser Zeit sind wir aktive Mit-Gestalter. Was wäre denn, wenn wir dem Leben nicht mehr hinterherlaufen, und erst lernen, wenn wir auf die Probe gestellt werden?

In dieser Variante der Lebensführung übernehmen wir die volle Verantwortung für uns selbst. Wir kennen und verstehen uns; streben danach, bewusst und präsent im Hier und Jetzt zu sein. Gleichzeitig wissen wir, wo wir noch hinmöchten. Es ist unser Anliegen, jetzt schon jeden Tag so zu leben, dass es uns und anderen gut geht. Folgendes überlegen wir uns: Wenn ich heute meinen letzten Atemzug tun würde – wie will ich mein Leben gelebt haben? Was möchte ich hinterlassen, in welcher Gefühlswelt gelebt, wie meine Beziehungen geführt haben?

Und für die Gegenwart: Was macht mich aus – was bereitet mir Freude und wie kann ich das in mein Leben integrieren? Wie kann ich aus dem Erlebten und den begangenen „Fehlern“ lernen? Wir definieren uns nicht nur durch das, was uns bis jetzt widerfahren ist. Sondern auch durch das, was wir gegenwärtig sind. Und durch das, was wir noch erreichen möchten. Wir wissen: Unsere Lebenszeit und die Richtung unserer Aufmerksamkeit sind das Wichtigste, was wir haben.

Es ist eine Reise, die wir unternehmen, die uns in unsere wahre Lebenskraft kommen lässt.
Diese Reise heißt nachhaltige persönliche Entwicklung.

Nachhaltige persönliche Entwicklung

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, dass …

1 … wir uns selbst immer besser kennen lernen und verstehen,

2 … wir dazulernen, vorhandene Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,

3 … wir besser darin werden, mit den Anforderungen und Hindernissen des Lebens umzugehen („Resilienz“),

4 … wir mehr und mehr unser Leben so leben, wie wir es uns wünschen und für richtig halten,

5 … uns bewusst ist, dass wir alles, was uns ausmacht, auf unser Umfeld ausstrahlen („Ursache und Wirkung“)

Nachhaltigkeit meint diese drei Aspekte:

1. Für uns selbst: Wir finden unseren persönlichen, individuellen guten Weg. Wir gehen mit unseren Gedanken, unseren Gefühlen und unserem Körper gesund um. Und zwar in guten Zeiten, aber eben auch in den schwierigen Zeiten des Lebens. Langfristig und ganzheitlich kennen wir die Zusammenhänge und nutzen dieses Wissen FÜR uns. Wir wissen: Wir produzieren jeden Tag eine bestimmte Lebensenergie. Je nachdem, wie wir denken, fühlen, handeln und mit unserem Körper umgehen, sind wir in einer guten Energie oder in einer weniger guten Energie. Jeden Tag richten wir uns aus, und immer wieder justieren wir uns. Wir bleiben in unserer Ruhe und Kraft – egal was im Außen passiert. Wir beginnen, den Tag nach den Samen zu bewerten, die wir gesät haben.

2. Für unser Umfeld: Dieses Wissen wenden wir auch im Außen an. Denn uns ist bewusst, dass wir unsere produzierte Energie nach außen übertragen, und wir tragen Sorge für die Tatsache, dass wir „ansteckend“ sind. Hier fragen wir: Bin ich gerade eine Bereicherung oder eine Zumutung für andere? Bin ich eher in einem Zustand, in dem ich warmherzige Energie versprühe, durch die sich andere wohlfühlen? Strahle ich Frieden und Zuversicht aus? Oder verbreite ich eher Stress, Anspannung, Aggression? Und wir wissen (siehe Punkt 1), wie wir es ändern können – und tun das.

3. Für die Generation nach uns: Die Forschung hat uns in den letzten Jahren viele Erkenntnisse beschert, etwa auf dem Feld der Epigenetik oder der Psycho-Neuro-Immunologie (untersucht die Zusammenhänge zwischen unseren Genen, unserer Psyche und unserem Immunsystem). Wir können nun auf Basis der Forschungsergebnisse mit großer Sicherheit sagen, welche Dinge sich schädlich oder eben auch förderlich auf unsere Gesundheit und unsere Psyche auswirken.

Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir jetzt die Verantwortung, dieses Wissen an unsere Kinder weiterzugeben. Es ist unsere Pflicht, ihnen die entsprechenden Strategien und Tools mitzugeben, damit sie lernen, wie sie mit unangenehmen Emotionen umgehen (z.B. Wut, Angst oder Traurigkeit), wie sie ihre Gedanken so mitlenken, dass sie ihnen nützen und wie sie so mit ihrem Körper umgehen, dass dieser für viele Jahrzehnte eine Quelle der Kraft und Energie darstellt.

Dazu ist es nötig, dass wir Erwachsene uns – am besten in guten und entspannten Zeiten – mit unserer inneren Entwicklung beschäftigen und lernen, uns selbst zu führen und zu regulieren. Auf diese Weise können wir diese Kompetenzen verinnerlichen, jederzeit abrufen und auch an die Kinder weitergeben. Es ist dabei von entscheidender Bedeutung, radikal ehrlich zu uns selbst zu sein, uns den eigenen Themen zuzuwenden und dort Frieden zu finden, anstatt diese einfach an die nächste Generation weiterzugeben. Unsere innere Arbeit ist das größte Geschenk, das wir unseren Kindern machen können.

Passt gut auf euch auf. Herzlich, die Katrin 🧡🙏

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